Ausgangslage
Vier Engpässe, ein Anschlusspunkt
An grossen gewerblichen und industriellen Standorten treffen heute vier Entwicklungen auf dieselbe Netzanschlussleistung: elektrifizierte Fuhrparks, wachsende Produktion, PV auf dem Areal und steigende Netzentgelte. Der Anschluss wird zum Engpass, bevor es die Anlage wird.
01Netzanschluss am Limit
Der Ausbau ist beantragt, aber nicht gebaut. Je nach Netzgebiet vergehen zwischen Antrag und Inbetriebnahme mehrere Jahre. Bis dahin bleibt die vereinbarte Anschlussleistung die Obergrenze für alles, was Sie anschliessen wollen.
02Lastspitzen und Netzentgelte
Eine Handvoll Viertelstunden pro Jahr bestimmt den Leistungspreis. Eine einzige Spitze trägt die Netzkosten über Monate, unabhängig davon, wie effizient der Standort sonst läuft.
03PV-Eigenverbrauch zu tief
Die Anlage produziert mittags, der Standort verbraucht morgens und abends. Ohne Speicher geht der wertvollste Teil der eigenen Produktion zum Einspeisetarif ins Netz.
04Ladeinfrastruktur überlastet den Anschluss
Elektrische Lastwagen und Flottenfahrzeuge laden gleichzeitig. Die Ladeleistung addiert sich zur Produktionslast und treibt die Spitze weiter nach oben.
PLUG & PLAY e-Container
Unser neustes All-in-One-System
Der e-Container X trägt Wechselrichter und Batterie im selben 20-ft-Container und speist mit 690 V AC ein. Alles zwischen Zellen und Netzanschluss ist ab Werk montiert und geprüft, sodass vor Ort eine einzige Einheit ankommt, die aufgestellt, angeschlossen und in Betrieb genommen wird.

- Cycle count ≥ 10,000 on CATL original 530 Ah packs
- IP55 on the container, IP67 on the battery
- Modular build — smaller versions upon request
PLUG & PLAY e-Cabinet
Am 400-V-Anschluss, ohne Zwischenstufe
Der e-Cabinet 440 bringt seinen eigenen Wechselrichter mit und wird direkt an 400 V AC (TN-S) angeschlossen. Kein separater Transformator, kein Mittelspannungsprojekt, kein eigener Elektroraum im Gebäude. Der Elektroteil sitzt im Schrank und wird von vorne gewartet.
Standort und Lastprofil
Wir prüfen Anschlussleistung, Lastgang und Stellfläche. Das Ergebnis ist eine Auslegung in kW und kWh, keine Produktempfehlung.
Aufstellung
Ebene, tragfähige Fläche gemäss Fundamentplan, ausgelegt für ein Systemgewicht von rund 4500 kg, Ebenheitstoleranz maximal 3 mm. Servicefreiräume vor und hinter dem System einhalten.
Anschluss
Leistungs-, Hilfs- und Kommunikationskabel werden getrennt geführt. Erdung gemäss Plan, Erdungswiderstand unter 4 Ω. Standardisierte Schnellverbinder, Komponententausch in einem Schritt.
Inbetriebnahme
Kommunikation über Modbus TCP/IP, Anbindung an die Swiss Software, Übergabe an den Betrieb. After Sales Hub in der Schweiz.

Swiss Software
Swiss Software, Swiss Data Storage
Steuerung und Monitoring kommen von Libattion. Der Speicher kappt Ihre Lastspitzen, verschiebt PV-Leistung in den Abend und lässt sich für Systemdienstleistungen vermarkten. Direkte Anbindung an einen Pooler oder Asset Manager oder Integration über Ihr bestehendes EMS.
ANWENDUNGEN
SWISS SOFTWARE & DATA SECURITY
Entwickelt und gehostet in der Schweiz.

IM BETRIEB
Drei Beispiele von vielen
Wir haben drei konkrete Projekte ausgewählt, um die Bandbreite zu zeigen: ein Lastwagendepot, einen Produktionsstandort und eine Schrankanlage für Systemdienstleistungen. Sie unterscheiden sich in Grösse, Topologie und Erlösfall und sind eine kleine Auswahl aus über 40 realisierten Anlagen.

Die Ladeleistung der Flotte bleibt innerhalb des bestehenden Anschlusses. Der Speicher übernimmt die Spitze, wenn mehrere Fahrzeuge gleichzeitig laden — so konnte das Depot elektrifizieren, ohne auf einen Netzausbau zu warten.

Der Speicher deckt die Lastspitzen der Produktion und hält den Leistungsbezug auf dem vereinbarten Niveau, ergänzt durch den Eigenverbrauch aus der eigenen PV-Anlage. Dieses Projekt ist eines der grössten C&I-BESS-Projekte in der Schweiz.

e-Racks im Verbund, vermarktet für Systemdienstleistungen & Peak Shaving. Unser Kunde nutzt das BESS zur Optimierung seines Netzes, da er ein kleiner Verteilnetzbetreiber ist. Dieselbe Plattform, die eine Lastspitze kappt, verdient auch am Regelenergiemarkt.
FAQ
Häufige Fragen
Brauchen wir einen eigenen Transformator?
Für den e-Cabinet 440 nicht. Er wird direkt an 400 V AC (TN-S) bei 50 Hz angeschlossen, der Wechselrichter ist im System integriert. Der e-Container X arbeitet mit 690 VAC.
Wie viel Platz müssen wir einplanen?
Der e-Cabinet 440 misst 1400 × 1450 × 2150 mm bei 4.1 T, zuzüglich Servicefreiräume vor und hinter dem System. Der e-Container X misst 6058 × 2438 × 2896 mm.
Wie laut ist der Betrieb?
65 dB in einem Meter Abstand bei Nennleistung. Für den e-Container X sind Schallschutzoptionen verfügbar.
Lässt sich das System später erweitern?
Ja. Bis zu 10 e-Cabinets laufen in einem Master-Slave-Verbund, was 1.32 MW / 2.64 MWh entspricht. Darüber hinaus kommt der e-Container X zum Einsatz.
Wie lange hält der Speicher?
Die Zellen sind auf eine Zyklenzahl ≥ 10'000 ausgelegt, bei einem Round-Trip-Wirkungsgrad von über 88 Prozent. Verbaut sind LFP-Zellen von CATL mit 530 Ah.
Wo liegen die Betriebsdaten?
Steuerung und Datenhaltung sind Swiss Software und Swiss Data Storage. Die Anbindung an einen Pooler, Asset Manager oder ein externes EMS läuft über Modbus TCP/IP.
ANFRAGE
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Senden Sie uns den Standort, die Netzanschlussebene sowie die Leistung und Energie, die Sie im Sinn haben. Wir melden uns mit einer ersten Auslegung für Container, SKID und Trafostation.
